Inhalte der jagdlichen Ausbildung

Um eine bestmögliche Berufsausbildung zu gewährleisten, wird während der Lehre besonders auf die Umsetzung der theoretischen Erkenntnisse in die Praxis geachtet. Der Lehrling wird mit der biologischen und ökologischen Wildbewirtschaftung, der Wildernährung, sowie den Wildkrankheiten vertraut gemacht. Große Bedeutung kommt der Wildstandserfassung, der Abschussplanung und in weiterer Folge auch die Umsetzung durch die Jagdausübung zu.
Der sicherheitsgerechte Umgang mit verschiedenen Jagdwaffen und der entsprechende Gebrauch sind in unserer sensiblen Zeit eine Selbstverständlichkeit.

Ein eigenes Kapitel ist dem Erkennen und Verhüten von Wildschäden gewidmet.
Durch das tägliche Zusammensein mit dem Lehrherrn und seinem ständigen Begleiter, dem Jagdhund, erlebt der Lehrling praxisnah die Hundeerziehung und -abführung.

Zeitgemäßes jagdliches Brauchtum beginnend bei der entsprechenden Kleidung bis hin zum korrekten Benehmen bei der Gästeführung wird meist in langsamen Schritten erlernt.

Im Sinne des hochwertigen Nahrungsmittel Wildbret wird er auf eine hygienisch einwandfreie Behandlung des erlegten Wildes geschult.

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