Tipps zur Zubereitung von Wild

  • Bei der Zubereitung von Wild können alle gängigen Arten gewählt werden, also Braten, Dünsten, Schmoren und Grillen.
  • Zarte Teilstücke (Rücken, Schlögel) könnten bei niedriger Temperadur (110-120 Grad) langsam zartrosa gebraten werden.
  • Wildbraten, Ragouts oder Gulasch sollten bei geringer Hitze ganz langsam und gut durchgegart werden.
  • Knochen, Sehnen und Verarbeitungs- bzw. Restfleisch sind die Basis für gute Suppen und Saucen.
  • Wurzelsauce eher nur abseihen und nicht pürieren. Durch das Pürieren wird die Sauce breiig in der Konsistenz, heller in der Farbe und geschmacklich vom Gemüse übertönt.
  • Aufgrund der guten Kühl- bzw. Lagermöglichkeiten wird Wild heute fast ausschließlich frisch zubereitet und kaum noch gebeizt.
  • Anstelle der Beize könnte Wildbret mit neutralem Öl und frischen Kräutern, jedoch ohne Salz mehrere Tage mariniert werden.
  • Tiefkühlwild hat bei richtiger Lagerung (gut verpackt, Vakuum) kaum Qualitätsverluste. Entweder taut man es langsam im Kühlschrank oder zur schnellen Verwendung im kalten Wasser auf.
  • Zum Würzen neben Salz und frisch gemalenem Pfeffer eher Frischkräuter verwenden.
  • Anstelle von Fertiggewürzmischungen die Gewürze oder Würzstoffe nach eigenem Gusto auswählen: Wacholder, Koriander, Orangen- und Zitronenschalen, Nelken, Zimt, Ingwer, Lebkuchengewürz, PimentNeugewürz, Rotwein, Weinbrand, Cassis, Gin, Portwein, Pilze, Essig, Kräuteröl (zum Anbraten).
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